NB.- So.- 04.10.2026 -“Wildschweinweg“
Am ersten Sonntag im Oktober stand im Wanderplan die Wanderung mit dem bemerkenswerten Namen Wildschweinweg. Mancher fragt sich, muss ich dabei sein, kann ich dabei sein oder sehr entscheidend will ich dabei sein. Nach vielem Hin ond Her und Rom und Nom sind wir noch sieben Wanderer. Am Vormittag bekommt die Sonne immer mehr Kraft, so kann man sogar im Hemd unterwegs sein. Von Bad Boll steigen wir auf zur Wilhelmshöhe, unser Körper kommt auf Temperatur, schon genießen wir die erste Aussicht ins Albvorland. Die Sonne löst den Dunst und Nebel auf und gibt uns klare Sicht ins Albvorland. Auf der Boller Heide bewundern wir die alten Bäume und lassen uns von der Natur beeindrucken.
Zögerlich zeigt der Herbst seine bunten Farben und lässt uns andächtig werden. Dies alles erweckt in uns ein Glücksgefühl und wirkt auf unsere Stimmung, schmunzelnde fröhliche Gesichter erzeugen gute Laune. Der zum Hohlweg überwachsene Pfad muss natürlich auch erwähnt werden. Über den Katzenhäuleweg durch den Wald kommen wir auf eine Lichtung die als Weide genutzt wird.
Ein mystischer Ort, unheimlich beeindruckend. Jetzt sind wir auf dem Skulpturenweg der von mehreren Künstlern benutzt wird. So will ich nur einen erwähnen, den großen Bogen aus Baumscheiben durch den man die Landschaft erblickt.
Am Bergrücken vom Köpfle vorbei, gelangen wir zur Gammelshäuser Steige, überqueren diese und erreichen den Galgenberg. Etwas weiter unten ein wunderbarer Blick von einem Aussichtspunkt auf Gammelshausen und Voralb. Jetzt geht es abwärts nach Gammelshausen. Am Waldesrand etwas erhöht führt der Obstlehrpfad und Sprücheweg über die Gemarkung Dürnau nach Bad Boll wieder zurück.
Wir nehmen uns für die beiden Wege viel Zeit, das heißt, die Bäume und Sträucher werden von uns genau begutachtet und die Tafeln mit den Zeichnungen und Sprüchen gelesen. Etwas niedergeschlagen von den vielen Eindrücken machen wir den Abschluss im Cafe Linde Alb in Bad Boll. Manchem bleibt dieser Tag lange in Erinnerung.
Hans Fink






