Rund um die ehemalige Burg Zillenhart

“Rund um die ehemalige Burg Zillenhart“-

Ein Wärmeeinbruch mit tagelangen starken Regenfällen, sogar noch bis kurz vor Beginn der Wanderung, beschäftigt manchen Mitwanderer. Doch es ereignet sich ein kleines Wunder: Petrus meint es gut mit uns. Beim Treffpunkt haben wir bestes trockenes, klares Wanderwetter.

So sind wir 15 Wanderer, die es hinaus in die Natur, mit einem Drang nach frischer Luft und Bewegung treibt. Beim Sportplatz Eschenbach geht unser Weg nördlich, bevor wir rechts in den Schemelbergweg einbiegen. Über einen naturbelassenen Weg kommen wir zu einem Wald mit gleichen Namen. Am Rand dieses Gehölzes geht’s zum Wanderweg nach Schlat. Bei Ursenwang kommen wir über einen urigen Waldweg zur ehemaligen Burg Zillenhart. Wir sind beeindruckt von der Tiefe des Burggrabens.

So geht es mit sicherem Schritt die Balance haltend, steil nach unten, doch im Burggraben unten angekommen, gehts wieder alle Kräfte mobilisierend nach oben. Diese gymnastische Einlage sorgte ein bisschen für Heiterkeit. Oben angekommen wird dieser Schreck etwas schmunzelnd mit Käsfüß und Nägelesbirnen Schnaps belohnt. Das gleiche Ritual wiederholt sich in umgekehrter Reihenfolge. Nachdem wir den Zillenhartwald hinter uns gelassen haben, kommen wir durch ein Streuobstwiesengebiet zum Gewand Wespenlauch. Dabei haben wir eine fantastische, gestochene scharfe Aussicht, vom Hohenstein über den Messelberg bis zu den Drei Kaiserbergen.

Auch die Aussicht auf Schlat mit dem Fränkel darf nicht vergessen werden.

Jetzt geht unser Weg östlich vom Kuhnberg durch ein Streuobstwiesengebiet. Unser Blick wird wieder auf Schlat, nur dem Wasserberg zugewandten Seite gelenkt. Vor uns der Mähdlesberg mit Fuchseck. Am Satteln zum Kuhnberg erleben die Wanderer ein akustisches Ereignis. Auf der  Ortschaft Schlat zugewandten Seite eine Ruhe und Stille. Doch kaum sind wir auf der Eschenbacher Seite des Bergsattels angelangt, vernehmen wir rauschende, heulende Geräusche die, die Kraft des Windes widerspiegeln. Auch hier ein schöner Blick ins Albvorland. Die Jahreszeit erlaubt es uns, am Westhang des Kuhnbergs über die Bergwiesen zu unserem Ziel der TSV – Vereinsgaststätte zu kommen. Bei Speise und Trank lassen wir nochmal die Erlebnisse an diesem Tag Revue passieren.                  Hans Fink