NB.-So.-12.07.2026-“Rund um Blaubeuren“ –
Sonntag früh treffen sich fünf Wanderer am vereinbarten Treffpunkt in Rechberghausen.
Der Rest viel problem geplagter Wandersleute und sei es nur die Hitze. Bei noch angenehmer Temperatur, doch ein Schwätzchen darf nicht fehlen, das fördert doch das Gemeinschaftsgefühl. Doch schon jetzt folgt der Slogan, stehen wir doch lieber in den Schatten. Der Wetterbericht sagt eine angenehme trockene Wärme voraus. Nach Blaubeuren dem Ausgangspunkt unserer Wanderung kommen wir schnell und zügig ohne Schwierigkeiten. Am Anfang geht’s auf dem Hauptwanderweg 2 oder Südrandlinie der Schwäbischen Alb, anschließend auf dem Felsenstieg der uns ins Felsenlabyrinth bringt. Außer vielen beeindruckenden Felsen liegt hier auch das Felsenpaar der „Küssenden Sau“. Schon der Name erweckt Interesse.
Grafisch ein Meisterwerk, dabei verändert sich die Stimmung je nach Lichteinfall. Ein Relikt des Jurameers. Auf weichen, urigen Wegen geht es immer leicht aufwärts. Die Natur leidet unter der Trockenheit, ein Blick auf die hängenden Blätter ist unverkennbar. Auf der Höhe angekommen macht die Wandergruppe einen Abstecher zur Ruine Günzelburg. Mich beeindruckt die Treppe am Felsen die zur Ruine hoch führt.
Von hier haben wir eine schöne Aussicht ins Achtal, der Fluss kommt aus Schelklingen und mündet bei Blaubeuren in die Blau. Nun geht’s wieder in entgegengesetzter Richtung zur Barmer Heide. Eine Hochfläche mit Trockenwiesen und schönen Lichtungen. Oft ist unsere kleine Gruppe von den uralten Bäumen deren Äste schon am Boden verzweigt sind fasziniert. Nicht zu vergessen es doch wunderbar und sehr angenehm bei der Hitze, wenn ein lauwarmes Lüftchen einem um die Nase weht. Auf einem urigen Weg geht es abwärts ins Tal, von einem Aussichtspunkt können unsere Augen den Blick über die Dächer von Blaubeuren und die vor uns liegende Wanderroute bewundern.
Kommen zur Mittagszeit ins Städtchen. Wandeln zwischen stattlichen Fachwerkhäusern.
Finden in der Gartenwirtschaft des Gasthaus Ochsen einen Platz. Sitzen unter großen Sonnenschirmen im Schatten. Trinken erfrischende Getränke, genießen leckere Speisen. Machen zwischendurch auch mal eine humorvolle Bemerkung. Hören und sehen das Plätschern des Marktbrunnens und stellen uns vor wie erfrischend das Wasser sein muss. Doch sei es wie es ist, wir sind einfach glücklich. Doch jede Pause geht einmal zu Ende. Nach dem Trubel an der Blautopfbaustelle, übrigens sie ist die zweitgrößte Karstquelle Deutschlands. Kommt unsere Gruppe über Treppen in den Steilhang, auf schmalem Pfad, diagonal geht der Weg zum Trauf der Alb nach oben. Erreichen beim Segelflugplatz die Sonderbucher Höhe. Die Hitze des Tages erreicht am späten Nachmittag ihren Höhepunkt. In manchen Talnischen ist es schwül und dämpfig. Doch auch dieses Klima haben wir überstanden. Unser letzter Höhepunkt die ehemalige Höhenburg Ruine Rusenschloß. Sie liegt auf einem Berghügel, östlich umrundet diesen ein tiefes Tal, westlich das Blautal. Ein letzter Ausblick auf den Blaubeuremer Talkessel und unser Wandergebiet. In der Mitte der Ruckenberg mit dem Metzgerfelsen, dem Zungenbrecher „Glei bei Blaubeura leit a Klötzle Blei“. Über den Rusensteg überqueren wir die Blau und kommen so zu unserm Ausgangspunkt.
So endet ein schöner Tag, der wohl manchem noch lange in Erinnerung bleibt. Hans Fink






