Jahresabschlusswanderung 2025 von Rattenharz ins Marbachtal

14.12.2025 – Jahresabschlusswanderung.– Von Rattenharz ins Marbachtal und über das Remstal wieder zurück. Das Wanderjahr neigt sich dem Ende zu.

16  Naturbegeisterte treffen sich zur Fahrt in den Schurwald, Fünf Grad Plus zeigt das Thermometer, die Witterung ist trocken und neblig –   trüb. Von Rattenharz geht es ins Marbachtal auf dem Wolfsklingenweg durch den Nonnenwald. Vor uns die Sicht über eine Schnee- und Laublose Winterlandschaft. Am Horizont eine helle Dämmerung auf der sich eine dunkle Wolkenwand aufbaut Im Südosten der Hohenstaufen deren Gipfel mit einer Dunsthaube bedeckt ist. Der Soldatenbrunnenweg umgeht eine Klinge unter der von uns nicht sichtbar ein kleiner See liegt. Ab und zu umgürten weiße Zick – Zack Bänder den Baumstamm, der uns zeigen soll hier hängt ein Vogelhäuschen.

Ein Mitwanderer erklärt uns, wo der Soldatenbrunnen gestanden haben soll.

Der Forst- und oft naturbelassene Weg führt uns oberhalb vom Taubenbachtal durch einen abwechslungsreichen Mischwald mit Buchen und Birken auf die Höhe. Auf der dem Remstal zu geneigten Erhebung machen wir Pause. Als Wegzehrung gibt es Australisches Gebäck, manche trinken auch einen Nägelesbirnenschnaps dazu.

An einer Lichtung, bevor wir in den Wald der Remshalde eintauchen, werfen wir noch einen Blick zum Schneiderhof und über die Höhen des im Dunst liegenden Remstals.

Ein schmaler, naturbelassener Pfad bringt uns am Hang des Remstals nach unten. Für manchen etwas Abenteuerlich. Die Wegbeschaffenheit erfordert volle Konzentration, doch auch dieses haben wir überstanden. Auf dem Erlensumpf – und Lohreutenweg wandern wir quer zur Remshalde, oft mit Grasnarben überzogenen Forstwegen bis wir auf die Steige Waldhausen – Rattenharz stoßen. Diese bringt uns eine Kurve höher zum Stockhaldenweg.

Das alles um nicht länger an der Straße entlang gehen zu müssen. Noch ein Dilemma mehrere Wege führen nach oben. Der erste war am Anfang zu schmutzig. Der zweite hat gepasst, er führt auf einer ertragbaren Steigung, durch eine Waldschleuse nach oben. Doch der Lohn für alle Mühe ist nicht Umsonst. Plötzlich erreichen wir den kleinen Flecken Rattenharz mit der „Gaststätte Schurwaldhöhe“ unser Ziel. Hier ist es warm, man kann die bei der Wanderung durch Bewegung verbrauchte Flüssigkeit ersetzen oder durch vorzügliche Speisen seinen Hunger stillen und zu allem ist ein Schwätzchen auch nicht schlecht. Inzwischen wurde es dunkel und ein schöner Nachmittag neigt sich dem Ende zu.     Hans Fink